Am gestrigen Sonntag hatten die Schwedter Volleyballmädchen der Regionalliga ihren zweiten Heimpunktspieltag. Gast war der SC Potsdam 2. Die Aufgabe der Schwedter Mädels bestand darin, vor allen den Zuschauern zu zeigen, das sie kämpfen können auch wenn der Gegner uns eigentlich überlegen ist (der Vorjahreszweite der Liga). Dies gelang nur im zweiten Satz. Im ersten Satz wie auch im vierten war von Gegenwehr nichts zu spüren. Im ersten Satz ging Potsdam schnell und zügig mit 12 :2 in Führung. Nach einem kurzen Donnerwetter durch den Trainer beendeten wir den Satz mit 16 zu 25. Im zweiten und besten Satz des Tages blieben wir auf Augenkontakt mit Potsdam und gingen sogar mit 20:18 in Führung. Dies gelang durch gute Annahmen , saubere Pässe und damit auch Angriffe die uns die Punkte brachten. Somit gewannen die Mädels mit 25:23. Wenn die Zuschauer und Trainer glaubten, das dieser Satzgewinn dazu beitragen würde um selbstbewusst und kämpferisch in den dritten Durchgang zu gehen wurden sie enttäuscht. Wie im ersten Satz fehlte die Motivation wie auch die Bereitschaft auf dem Feld alles zugeben und somit ging auch dieser Satz wieder an Potsdam mit 25:15. Im vierten Durchgang war bis zum 13:9 für Schwedt alles in bester Ordnung. Gute eigene Aktionen bescherten den Schwedter Mädels die Führung. Dann geschah was uns meistens passiert, drei Fehler in Folge und das Spiel dreht sich zu Gunsten der Gäste. Nichts half mehr , keine Auszeiten wo der Trainer noch mal versuchte die Mädels wach zu rütteln, keine Anfeuerungsrufe durch die Zuschauer, kampflos, wie auch Motivationslos vergaben die Mädels die Chance auf einen Teabrek.
Doppelerfolg der TSV-Herren in der Landesliga Nord! Am Samstag mussten die Mannen vom TSV Blau Weiss 65 Schwedt stark dezimiert zum dritten Spieltag der Saison nach Potsdam reisen.
Kampf reichte nur für Satz 2Spielbericht vom 03.10. Regionalliga Damen / zu Gast SC Potsdam
Mit Optimismus in die neue SaisonHeute sagt man: „Optimismus ist ein Mangel an Information“. Die blau-weißen Volleyballherren des TSV meinten aber genug Informationen über die Auftaktgegner Lindow und Angermünde zu haben.