Nauen musste auf die Zuspielerin verzichten, brachte aber ihr erstes Spiel gegen SF Brandenburg III gut nach Hause.
Gegen Pinnow begann der Tabellenführer katastrophal: Die Zuspielerin Kirschke platzierte die Aufgaben druckvoll, Pinnow konnte sich so einen 10-Punkte-Vorsprung erarbeiten.
Die Uckermärker konnten den Druck noch erhöhen, der Tabellenführer erreichte im ersten Satz zu Hause nur 10 Punkte.
Nach Zuspielerwechsel im 2. Satz lief es dann besser beim Gastgeber. Mit Müller-Ultsch an der Aufgabe und schneller Netzarbeit von Drehmel gelang es, ein 4:7 Resultat auf 4:13 zu erweitern. In der zweiten Hälfte holte Nauen schrittweise auf, Pinnow erwiderte die aber mit energischem Angriff. Stegemann verwandelte den Satzball bei 25:19.
Der letzte Satz verlief noch einmal sehr umkämpft: Nauen witterte ihre Chance, nachdem Pinnow eine annahmeschwache Phase hatte (von 6:6 auf 6:12). Zur Satzmitte konnte Pinnow nach Aufgaben von Dreblow und Drehmel wieder die Führung übernehmen (13:12).
Noch einmal gelang Nauen ein Vorstoß auf 20:17. Eine Auszeit für Pinnow half, einen punktebringenden Angriff umzusetzen. Nauen parierte jedoch die nächste Aufgabe, bevor Wille mit 5 Aufgaben und starke Netzarbeit der Vorderspielerinnen Pinnow auf 21:22 verkürzen konnte.
Pinnow spielte in der Endphase weiter aggressiv, übernahm die Führung (23:22) und konnte glücklich die Sprungaufgabe des Gegners entschärfen. Libera Spohie Dreblow, wieder mit toller Leistung, nahm an und baggerte den Ball kurz hinter das Netz des Gegners. Mit Verwandlung des Satzballes erreichte Pinnow gegen den Tabellenführer nach einer 2:3 Niederlage und einem 3:2 Erfolg nun im letzten Spiel der Saison gegeneinander damit ein klares 3:0 Resultat.
Nächste Woche hat dann der Tabellenführer Spielfrei. Pinnow hat dann gute Chancen ,gegen Kyritz und Glienicke spielend, die Tabellenführung zu übernehmen. Pinnow ist das einzige Team mit nur 2 Niederlagen und liegt nur deshalb auf Platz 2, weil Nauen bereits 3 Spiele mehr absolviert hat. Die Tabelle wird vor Weihnachten dann also realistischer aussehen.
Für Pinnow: Marlies Dreblow, Steffi Kolerski, Sophie Dreblow, Bianca Müller-Ultsch, Peggy Stegemann, Ines Wille , Claudia Kirschke, Doreen Drehmel, Kathrin Ludwig
Doppelerfolg der TSV-Herren in der Landesliga Nord! Am Samstag mussten die Mannen vom TSV Blau Weiss 65 Schwedt stark dezimiert zum dritten Spieltag der Saison nach Potsdam reisen.
Kampf reichte nur für Satz 2Spielbericht vom 03.10. Regionalliga Damen / zu Gast SC Potsdam
Mit Optimismus in die neue SaisonHeute sagt man: „Optimismus ist ein Mangel an Information“. Die blau-weißen Volleyballherren des TSV meinten aber genug Informationen über die Auftaktgegner Lindow und Angermünde zu haben.